Kompetenzspektrum zk-team-Gruppe

Behandlung von Patienten mit allgemeinmedizinischen Risiken

Die Beurteilung des Gesundheitszustandes ist der erste Schritt bei der Behandlung von Risikopatienten. Daher ist die Grundvoraussetzung eine ausführliche Anamnese vor jeder zahnärztlichen Behandlung. Die Anamnese ist die wichtigste und effektivste Maßnahme zur Identifizierung von Risikoparametern und ermöglicht eine Abschätzung des Behandlungsrisikos; sie wird von uns in einem Zahnarzt-Patienten-Gespräch erfolgen und zudem schriftlich dokumentiert. Des Weiteren kann ein so genannter Risikopass (Herz-, Diabetes-, Transplantations-, Endoprothesenpass) Informationen zur vorliegenden Grunderkrankung und Medikation geben. Häufig enthalten die Pässe auch Hinweise auf spezifische Risiken der Erkrankung sowie die Notwendigkeit einer Antibiotikaprophylaxe. Bei schwerwiegenden Erkrankungen, stetiger Medikamenteneinnahme und bei Patienten, für die eine zahnärztliche Behandlung ein Risiko darstellt oder darstellen könnte, wird zudem stets eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzw. Spezialisten (Internisten) erfolgen.

Die Abschätzung des individuellen Risikos ist umso schwieriger, je mehr Erkrankungen ein Patient aufweist und je mehr Medikamente er zu sich nimmt. Erst nach Gewinnung vollständiger Informationen über den Gesundheitszustand eines Patienten kann das Behandlungsrisiko abgewogen und mit einer eventuell modifizierten Behandlung begonnen werden.

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